Umzugsalert! Bitte nochmal neu anmelden!

Liebe Blogleser*innen,

mein Blog ist umgezogen! Er „wohnt“ jetzt auf meiner neuen Website

http://www.schreibzeit-entwickelt.de

Für alle, die auch hin und wieder einmal schauen möchten, was gerade an aktuellen Projekten und Schreibangeboten läuft, entfallen damit ein paar lästige Klicks – so habe ich mir das wenigstens gedacht. 😊

Dummerweise gibt es jedoch keine Funktion, mit der so ein Umzug auch die Blog-Abonnenten einfach so mitnimmt. Daher meine Bitte an alle, die mir weiterhin treu bleiben möchten (was ich sehr hoffe):

Bitte geht/gehen Sie einmal auf die Website, Blog anklicken und auf der rechten Seite noch einmal die Anmeldung aktivieren. Es gibt dort gerade auch einen neuen Beitrag.

Natürlich freue ich mich auch sehr über Feedbacks zur neuen Seite und mein Angebot. Konkret Termine für einzelne Angebote folgen in Kürze.

Herzliche Grüße
Jutta Michaud

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Charité_kreativ stellt Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben vor

Schreiben beflügelt !

IMG-20180610-WA0006Hier mehr zum Start der neuen Wissens- und Schreibtour:

https://stiftungeierstockkrebs.de/start-der-neuen-wissens-und-schreibtour-kreativ-und-informiert/

Wir freuen uns,  das Gesundheitsfördernde Kreative Schreiben jetzt in Kooperation mit der Charité und Stiftung Eierstockkrebs in den deutschsprachigen Ländern vorstellen zu dürfen als Teil eines Größeren Ganzen; finden es großartig, wenn Kreativtherapien jetzt stärker in den Blick der Öffentlichkeit kommen.

Der Raum unserer ersten Veranstaltung ist ein Traum, auf der einen Seite Blick zum Dom, auf der anderen Seite Blick zum Schloss… und das Programm verspricht… aber sehen Sie selbst!

Montag, 18.6.2018, 16 – 20 Uhr,

Humboldt-Box, Eventraum „Domblick bzw. Sky-Lounge“ Schlossplatz 5, Berlin

      Hier ein wenig mehr zum Ablauf der Veranstaltung Charité-kreativ; unser Auftakt zu einer Rundreise durch Deutschland, Österreich und Schweiz! In Berlin geht es los. 

Neben unseren eigenen Aktivitäten, – Vortrag und dem Schnupper-Schreibworkshop – , freue ich mich am Montag auf den Beitrag des Psychologen Oliver Özöncel, der seinen Vortrag so angekündigt hat:

Ursprünglichen Post anzeigen 139 weitere Wörter

Pralle Tage im Mai

Ein Füllhorn an Eindrücken und Entwicklungen – so fühlte sich der Mai in diesem Jahr für mich an. Eigentlich  füllte sich das Horn schon im April mit Erscheinen unseres Übungsbuchs für Krebspatienten „Mit Schreiben zur Lebenskraft“. Immer wieder schön, so ein frisch geschlüpftes „Baby“ in den Händen zu halten!

Umschlag_Buch_Mit_Schreiben_zur_Lebenskraft_A_220218

 

Initiiert von Dr. Adak Pirmorady, Ärztin, angehender Psychosomatikerin und Illustratorin unseres Buches, fand am 8. Mai mit der Gründung derEuropäischen Künstlergilde für Medizin und Kultur“, die Geburtsstunde für ein richtungsweisendes Projekt statt.

Kathrin Laville, Dr.Adak Primorady, Dr.Nike Spinnler, Susanne Diehm

Frauenpower im Vorstand (von links)Katrin Laville, Dr. Adak Pirmorady, Dr. Nike Spinnler und Schriftführerin Susanne Diehm

Die AkteurInnen des frisch gegründeten Vereins möchten sich für eine Zusammenführung von Medizin und Kultur einsetzen, den interdisziplinären Austausch fördern sowie sich für den verstärkten Einsatz kreativer Therapien einsetzen.

„Kreativität ist eine zwingende Basis für eine flexible sinnreiche Kommunikation, ebenso für eine Sensitivität in der zwischenmenschlichen Beziehung. Kreativität kann ebenfalls als Zugang zum Unbewussten verstanden werden und ist somit eine Notwendigkeit in der ärztlichen Behandlung“, heißt es im Positionspapier der Stiftung.

Bereits in Planung  sind  Vorträge und Veranstaltungen, die dazu beitragen sollen, die Kluft zwischen der technologisch hoch entwickelten Medizin und dem menschlichen Bedürfnis nach empathischer Zuwendung und Kommunikation   zu verringern. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Förderung der Künstlerischen Therapien.

Den Nutzen Künstlerische Therapien sichtbarer machen

Wie beim Schreiben finden Menschen auch beim Malen, Singen, Theaterspielen und anderen kreativen Aktivitäten einen heilsamen Zugang zu sich und ihren Gefühlen. In einer Gruppe entwickeln sich beim gemeinsamen Tun tiefgehende Kommunikationsprozesse, Solidarität und Lebensfreude – Aspekte, die das Immunsystem erwiesener Maßen stärken. Die Entdeckung persönlicher Ressourcen, verbunden mit dem künstlerischen Selbstausdruck, nutzt aber nicht nur Patienten. Auch das medizinische Fachpersonal profitiert von den positiven Energien, die durch kreative Prozesse ausgelöst werden. Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben (GKS) beispielsweise kann Burnoutgefahren vorbeugen. Daher freuen wir uns als Team SUDIJUMI besonders über die Ziele des Vereins.

Mit ihrer vielseitigen Erfahrung aus ihrem „ersten Berufsleben“ als Kommunikationsmanagerin, unterstützt meine Teampartnerin Susanne Diehm das frisch gewählte Vorstandsteam intensiv bei der Konzeption öffentlichkeitswirksamer Aktivitäten .  Zum Vorstand gehören neben der Vorsitzenden Dr. Adak Pirmorady die Ärztin und angehende Psychosomatikerin Dr. Nike Spinnler sowie die freiberufliche Designerin Katrin Laville.

Medical Humanities? Spannend!

Ein Highlight war für mich an diesem Abend der Vortrag von Professor Dr. Heinz-Peter Schmiedebach zum Thema „Medical Humanities“. Dabei handelt es sich um einem ganzheitlichen Ansatz, der Geschichte und Gegenwart der Medizin unter kulturellen, ökonomischen, technischen, religiösen und politischen Aspekten betrachtet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen Krankheit und Genesung aufgrund ihrer spezifischen Lebenssituation verstehen und bewerten. Für Ärzte ist dieses Wissen insofern von Bedeutung, als es sie dabei unterstützen kann, den passenden Zugang zu ihren Patienten zu finden um sie dadurch bei der Aktivierung der Selbstheilungskräfte zu unterstützen. Professor Schmiedebach, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Uniklinik Hamburg-Eppendorf, hat an der Charité die bundesweit erste Professur für Medical Humanities eingerichtet.

Welteierstockkrebstag 2018

Gendarmenmarkt 1

Kundgebung gegen Eierstockkrebs und für Lebensfreude auf dem Gendarmenmarkt

Gendarmenmarkt 2Vortrag

Wenige Tage später, am 13. Mai, durfte ich mit einem Vortrag über das Gesundheitsfördernde Kreative Schreiben und unsere Arbeit im Team SUDIJUMI einen kleinen Beitrag zu dieser außergewöhnlichen Muttertags-Veranstaltung beitragen. Ausgerichtet wurde sie von der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs.

Der Termin ist kein Zufall. Prof. Dr. Jalid Sehouli, Initiator dieser wunderbaren Kombination aus verständlichen Fach- und Informationsvorträgen zum Stand der Forschung  sowie zu kreativen Therapieansätzen, hat ihn gewählt, weil gerade an diesem Tag der Blick auf Frauen – und nicht nur auf Mütter! – gerichtet ist. Rund 8000 Frauen erkranken jährlich an Eierstockkrebs. Leider wird er häufig erst in einem späten Stadium entdeckt, weil er bei den herkömmlichen Vorsorgeuntersuchungen unauffällig bleibt. Im öffentlichen Bewusstsein ist er daher viel zu wenig präsent. Im Frühstadium bleiben die Symptome selbst erfahrenen Ärzten  verborgen. Die jährliche Veranstaltung  für diese Krebserkrankung sensibilisieren.

150 Einsendungen zum Literaturwettbewerb

In diesem Jahr hatte die Deutsche Stiftung Eierstockkrebs einen Literaturwettbewerb für Patientinnen, Angehörige und medizinisches Personal ausgelobt. Entstanden sind Texte, die Lebensfreude und Lebensmut mit und trotz der Erkrankung versprühen und deutlich machen, dass Krankheit nur ein Aspekt der menschlichen Existenz ist. Die Auswahl ist der prominent besetzten Jury nicht leicht gefallen!

In der Rubrik „Gedichte“ siegte Julia Schwertfeger mit „Schweres Gepäck“,  gefolgt von Regina Levanic mit „Laute Stille“ sowie Beke Rienitz mit „Auf den Schaumkronen sitzen Metastasen“. Platz 1 in der Rubrik „Kurzgeschichte“ fiel auf Birgit Grubers Geschichte „Passen Sie Bloß auf, dass mir nichts passiert“, gefolgt von „Die Andere“ von Elli Bunt und „Kein fest ohne Eingemachtes oder Experiment mit einem Krebsgeschwür“ von Sylvia Czerner.

Der Preis für die „Besondere Geschichte“ ging an Manfred Kiefer. „Ohne Sie“ , sein Beitrag, ist der berührende Text eines Angehörigen, der um Worte ringt.

Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass eine Erstplatzierte aus dem Kreise unserer Seminarteilnehmerinnen kam. Gelohnt hat sich die Wettbewerbsteilnahme jedoch für alle, die einen Beitrag eingeschickt haben. In einer Anthologie der Stiftung werden auch jene Teilnehmertexte veröffentlicht, die es nicht aufs Siegertreppchen geschafft haben.

Preisträger und Juroren

Erfolgreiche Wettbewerbsteilnehmerinnen – leider konnten nicht alle PreisträgerInnen nach Berlin kommen. Auch die Jury bestand aus einer Abordnung , die u.a. mit Wolfgang Kohlhase, Patricia Riekel, Dr. Jutta Vincent und Dr. Elke Leonard hochkarätig besetzt war.

Das nächste spannende Ereignis ist der Auftakt der BRCA-Tour am 18. Juni im Humboldtforum, siehe Flyer. Für Team Sudijumi freut sich schon darauf, GKS in Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorstellen zu dürfen.

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Schreiben bei Krebs: Einblicke in unsere Schreibgruppe an der Charité

Wenn das kein schönes Feedback zu unserer Arbeit ist! Danke liebe Bea!!!

Schreiben beflügelt !

Hallo,

ich bin Bea. Beatrice, meine Eltern kommen aus Italien. Ich bin Mitte Dreißig, und ich hatte Eierstockkrebs, das ist eine tückische Krankheit, die meist viel zu spät erkannt wird. So lebe ich drei Jahre nach der Operation in der Hoffnung, dass es nicht zu einem Rezidiv, -einem Rückfall- kommt und mir mein Arzt dann sagen muss, dass ich unheilbar bin. Ich will alles tun, damit das nicht passiert – und gleichzeitig lernen, beim möglichen Wiederauftreten der Krankheit so gelassen zu sein, damit auch bis zum letzten Atemzug gut umzugehen. Das ist einer der  Gründe für mich, in die Schreibgruppe an der Charité zu gehen: Selbstfürsorge. Die Zeit dort tut mir gut – ich fühle mich endlich nicht mehr nur als Krebspatientin, sondern als eine Frau, die alles Mögliche ist: Sportlerin, Partnerin, Freundin, Tante, – und ganz nebenbei eine Frau, die mit einer Diagnose konfrontiert wurde, von der sie nie…

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Mit Schreiben zur Lebenskraft

Frisch aus dem Urlaub zurück und ein dickes Buchpaket liegt auf dem Schreibtisch – Freude pur!!!

Schreiben beflügelt !

Mit Schreiben zur Lebenskraft

Hurra, unsere ersten fünf Buch-Belegexemplare, frisch aus der Druckerei des Kösel-Verlags  – wir freuen uns sehr, dass das Übungsbuch für Patientinnen mit Krebserkrankung nun fertig ist!

Es war ein Vergnügen, gemeinsam mit meiner Teamkollegin Jutta Michaud, Professor Jalid Sehouli und Dr. Adak Pirmorady daran zu arbeiten. Das Buch wird am 13. Mai beim Kongress mit dem Titel „Schreiben gegen Krebs“ der Stiftung Eierstockkrebs vorgestellt werden. Die ersten Exemplare sind Patientinnen vorbehalten, im Buchhandel erscheint unser Buch erst Beginn 2019. Wer bei uns eine Weiterbildung zum Gesundheits-fördernden Kreativen Schreiben bucht, bekommt es natürlich auch… wir freuen uns, dass immer mehr Therapeuten und Coaches sich bei uns im Gesundheitsfördernden Kreativen Schreiben ausbilden lassen und hoffen, dass andere Kliniken und Rehas dem Beispiel der Charité folgen und für Patienten Schreibworkshops anbieten werden. Federführend bei diesem Projekt Professor Dr Sehouli, dessen Buch  zur Verbesserung der Arzt-Patienten-Kommunikation gerade viel Aufmerksamkeit erhält.

Im Auftrag…

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